Archiv der Kategorie: Aktive Wehr

Neu bei uns: Das “Stab-Fast” System

Es soll unkomplizierter, schneller und sicherer werden.

Mit dem Stab-Fast System von Weber Hydraulik können wir nun verunfallte Fahrzeuge und andere     absturzgefährdete Gegenstände einfacher und zeitsparender sichern.

Bevor es auf unserem LF8 verladen wird, hatten wir diesen Monat (Mai) einige Übungen, um uns mit der Handhabung vertraut zu machen.

 

 

 

 

 

Auf den oberen Bildern ist zu sehen, wie ein Stützarm in Verbindung mit einem Keil das Fahrzeug in beide Richtungen gegen größere Bewegungen absichert. Der Stützarm wird im 30° Winkel zum Fahrzeug angestellt und mit der Ratsche fest gezurrt, wobei sich die spitzen Ecken am Fuß des Stützarms in den Boden krallen.

 

 

 

 

 

 

Eine weitere Einsatzmöglichkeit ist das Überkreuzen der beiden Bänder zum gegenüberliegenden Stützarm. Durch das Festzurren wird das Fahrzeug gesichert und ein minimales Anheben ist möglich. (Bild oben)

 

 

Mithilfe des Hakens lässt sich der Stützarm im 30° Winkel zum Fahrzeug anstellen. Beidseitig eingesetzt sichert    dieses System das Fahrzeug in der vorliegenden Position. (siehe Bild links)

 

 

 

Nicht Gaffen, Rettungsgasse Bilden!

Die neue Bauzaunplane der Freiwilligen Feuerwehr Hausen richtet sich an unvernünftige Verkehrsteilnehmer.
bauzaun-banner-feuerwehr-hausenVon links: Kommandant Stefan Saccavino und Sponsor Christian Kraft (2. Vorstand) sowie rechts vom Banner Vorstand Andreas Altenhöfer und der 2. Kommandant Christian Zeidler.

Auffordernde Plane bei der Feuerwehr Hausen

Nicht gaffen! Rettungsgasse bilden!

Eine deutliche Weisung an Schaulustige und unvernünftige Autofahrer will die Hausener Feuerwehr künftig bei Unfällen einsetzen, zu denen sie als Hilfskräfte gerufen wurden. Der zweite Vorstand Christian Kraft hat auf eigene Kosten eine große Plane anfertigen lassen. Darauf steht: „Nicht gaffen! Rettungsgasse bilden!“

Die Hausener Feuerwehr reagiert mit diesen beiden Aufforderungen auf zunehmende Ärgernisse für die Einsatzkräfte. Wenn ein Unfall passiert ist und die Ersthelfer oder Freiwilligen Feuerwehrleute mit Blaulicht und Martinshorn zur Hilfe ausrücken, fühlen sich Menschen offensichtlich davon angezogen. Gaffer zücken ihre Smartphones und filmen oder fotografieren.

„Vor allem auf der Autobahn sind wir mittlerweile lange damit beschäftigt, Unfallopfer vor den Blicken der Unbeteiligten zu schützen“, erläutert Vorstand Andreas Altenhöfer. Leider sei das Aufstellen von undurchsichtigen Bauzäunen mittlerweile zur nötigen Routine geworden und würde Einsatzkräfte zeitlich binden. Das neue Banner der Hausener Feuerwehr soll künftig bei einem dieser blickschützenden Bauzaunteile mit eingehakt werden.

„Die Idee mit dem bedruckten Bauzaun-Banner ist nicht neu, aber in unserer Region noch nicht so sehr verbreitet“, erläutert Feuerwehrmann Kraft. Gaffer würden den oft noch fließenden Verkehr durch abruptes Abbremsen gefährden und Unfälle verursachen. Mit seiner Sachspende möchte er dieser Gefahr entgegenwirken und gleichzeitig Respekt vor den Persönlichkeitsrechten von Verletzten, Sterbenden und Rettungskräften einfordern.

Auch die zweite Aufforderung „Rettungsgasse bilden“ ist dem stellvertretenden Vereinsvorstand Kraft wichtig. Wenn Auto- und LKW-Fahrer das Martinshorn hören, würden sie zwar meist Rettungsgassen bilden. Aber sobald das erste Hilfefahrzeug durchgefahren ist, schließen sie die freien Flächen wieder. Danach sei das Durchkommen weiterer Einsatzfahrzeuge noch schwerer.

„Wir möchten daran erinnern, dass bei zähem Verkehr sofort Rettungsgassen zu bilden sind und vor allem, dass sie offen gelassen werden“, mahnen die Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr nachdrücklich. Ihr neues Banner in der handelsüblichen Bauzaungröße von 3,4 mal 1,7 Metern soll dies verdeutlichen. Es wird künftig bei allen Einsätzen der Hausener Feuerwehr mitgenommen.

 

Bericht:  Irene Konrad
Bild: Stefan Ruckert

Neues Fahrzeugdesign

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Viele Überlegungen sind einem Ausschuss an kreativen und motivierten Kameraden in der Vorbereitung für das neue Design der Hausener Fahrzeuge vorausgegangen:

Funktionell sollte es sein, optisch herausstechen und in eigener Sache werben.

 

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Besonders auf der Autobahn haben wir es oft schwer den Schadensort zu erreichen, daher die Werbung in eigener Sache:

“Rettungsgasse bilden, wir könnten auch Ihr Leben retten”

 

 

 

 

 

 

 

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Reflektierende Heckwarnbeklebung und Konturstreifen zur erhöhten Sicherheit im Einsatz, besonders in der Nacht.

 

 

 

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Die Seite schmückt neben dem Schriftzug auch das Wahrzeichen der Region, die Umrisse der Fährbrücker Wallfahrtskirche.

 

 

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Besonderer Dank gilt der Firma Sieke für die kreative Umsetzung unserer Ideen, sowie allen Unterstützern des Feuerwehrvereines der die finanziellen Mittel stellte.

Leistungsprüfung 2015

Die Gruppe im Löscheinsatz

Gruppenbild

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Leistungsprüfung!

Zwei Gruppen haben an der Leistungsprüfung teilgenommen. Die Kameraden wurden von Andreas Altenhöfer und André Ziegler zur Prüfung “Die Gruppe im Löscheinsatz” ausgebildet. Eine Gruppe wurde komplett mit dem Bronzenen Abzeichen ausgezeichnet. Oliver Keller und André Ziegler bekamen das rot-goldene Abzeichen ans Revers gesteckt. Damit haben sie die letzte Stufe ihrer Feuerwehrausbildung bestanden.

 

 

Gruppe

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Saugleitungkuppel

 

 

 

 

 

 

Übungsalarm in Erbshausen – Sulzwiesen

„Übungsalarm für die Feuerwehren Erbshausen, Hausen und Rieden: Verkehrsunfall, PKW gegen Mauer, 2 Personen eingeklemmt,

Rauchentwicklung in Scheune, Personen vermisst, Erbshausener Straße in Erbshausen.“S

So lautete die Alamierung am 21.04.15 um 19:16 Uhr für unsere drei Ortsfeuerwehren Hausen, Erbshausen – Sulzwiesen und Rieden.

Hier findet ihr ein paar Eindrücke der Übung:

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“Mach dein Kind stolz”

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Mit dieser direkten Aufforderung werben die 7700 Bayerischen Feuerwehren um neue aktive Mitglieder für den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst, der von der kleinsten Gemeinde bis hin zur Landeshauptstadt dazu beiträgt, dass im Notfall kompetente Hilfe innerhalb von nur wenigen Minuten präsent ist. Mit derzeit rund 320000 aktiven Frauen und Männern sind die Feuerwehren in Bayern die größte Hilfsorganisation, die über Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung bis hin zu Katastrophenfällen rund um die Uhr einsatzbereit ist.

Eine vom Landesfeuerwehrverband Bayern in allen sieben Regierungsbezirken durchgeführte repräsentative Befragung ergab, dass die interessante Kernzielgruppe, im Alter von 20 bis 40 Jahren, durchaus Zeit und Bereitschaft hat, sich ehrenamtlich zu engagieren. Ein Großteil dieser Befragten ist verheiratet und hat ein oder mehrere Kinder. Diese Erkenntnis führte zum strategischen Kampagnenansatz “Mach Dein Kind stolz.”

Die Begeisterungsfähigkeit der Kinder für das Thema Feuerwehr und die grundsätzliche Bereitschaft der Eltern, helfen zu wollen, ist in Kombination sehr vielversprechend. Ziel ist, die Eltern zu animieren, sich genauer über das Ehrenamt Freiwillige Feuerwehr zu informieren und die örtliche Feuerwehr zu einem ersten Kennenlernen an einem Übungsabend zu besuchen.

Immer mehr Feuerwehren schätzen es, dass verstärkt auch Frauen aktiv Dienst leisten und gerade bei Tagalarmen sicherstellen, dass ausreichende Kräfte für den Ersteinsatz zur Verfügung stehen. Mögliche Vorbehalte wegen vermeintlichen Gefahren oder zu komplexer Technik können von den Feuerwehren vor Ort sehr schnell ausgeräumt werden. Alle Interessenten können sich davon überzeugen, dass die Gemeinschaft der Freiwilligen Feuerwehr eine interessante Mischung an Berufen und Persönlichkeiten darstellt, die neben Übungen und Einsätzen auch die Geselligkeit pflegt. Ob Grillfeste, gemeinsame Ausflüge oder auch Sport, alle Aktivitäten bieten Spaß für die ganze Familie. Und oft entstehen hier neue Freundschaften, die den Alltag bereichern.

Natürlich ist das Ehrenamt Freiwillige Feuerwehr ganz entscheidend von regelmäßigen Ausbildungsstunden und Einsätzen geprägt, die es zu leisten gilt – egal zu welcher Tages- oder Jahreszeit. In diesen Momenten ist jeder Feuerwehrmann und jede Feuerwehrfrau gefordert, sich diesen Herausforderungen zu stellen, für den Nächsten einzutreten und Schaden abzuwenden.

Der Lohn dafür ist nicht monetär aufzuwiegen, sondern er ist das gute Gefühl, etwas Sinnvolles getan zu haben – und darauf sind vor allem die Kinder stolz, wenn sie erzählen “Meine Mama / mein Papa ist bei der Feuererwehr!”

Das Landesfeuerwehrverband Bayern und alle bayerischen Feuerwehren freuen sich, wenn die Kampagne dazu beiträgt, neue Interessenten für den aktiven Dienst zu gewinnen. Die Freiwilligen Feuerwehren heißen jeden herzlich willkommen!

Interesse geweckt? Nähere Informationen gewünscht?

Dann schreib uns eine kurze Email an ehrensache@feuerwehrhausen.de, oder Du schaust gleich mal bei unserem nächsten Kameradschaftsabend, der immer am 1. Montag des Monats stattfindet, im Feuerwehrhaus vorbei!?

Dann bis hoffentlich bald,…

Axel Jung
2. Kdt. FF Hausen bei. Wü

Am Gansgraben 1897262 Hausen
Tel. (09367) 982612 Mobil (0171) 3813 989
aj@feuerwehrhausen.de

http://www.mach-dein-kind-stolz.de